Gemeinsam in der Frauenheilkunde die beste Krebstherapie finden

Modernste Diagnostik, individuelle Therapie und einfühlsame Begleitung: Das Brustzentrum und die gynäkologische Onkologie am Klinikum St. Georg stehen Frauen auf diesem schwierigen Weg zur Seite.

Eine gelesene Frau posiert im Arztkittel in einem Krankenhausflur

© Klinikum St. Georg

Wird ein Tumor in der Brust, an der Gebärmutter, an den Eierstöcken, am Gebärmutterhals oder an der Vulva entdeckt, müssen oft viele Entscheidungen in kurzer Zeit getroffen werden. Im Klinikum St. Georg arbeiten deshalb alle beteiligten Fachrichtungen eng zusammen. Ärzte aus verschiedenen Bereichen führen alle Untersuchungsergebnisse zu einem Gesamtbild zusammen – daraus entsteht ein Behandlungsplan, der auf die jeweilige Patientin abgestimmt ist.

Welche Krebserkrankungen behandelt werden

Zur gynäkologischen Onkologie gehören
Krebserkrankungen

• der Brust
• der Gebärmutter
• der Eierstöcke
• des Gebärmutterhalses
• der Vulva oder der Scheide

Entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung ist eine präzise Diagnostik. Bildgebende Verfahren, Operationsbefunde und feingewebliche Untersuchungen (Pathologie) werden zusammengeführt, um das genaue Stadium der Erkrankung zu bestimmen. „Wir kombinieren modernste Bildgebung mit mikroskopischer Feindiagnostik und molekularpathologischen sowie
genetischen Befunden – so können wir die Erkrankung exakt einordnen und in Zusammenschau aller Befunde für die einzelne Frau die beste Behandlung empfehlen“, erklärt Dr. med. Liane Logé, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde.

„Das Tumorboard ist wie ein runder Tisch“

Die Therapieplanung erfolgt in einer interdisziplinären Tumorkonferenz, dem sogenannten Tumorboard. Dort besprechen Fachärzte aus Gynäkologie, Onkologie, Radiologie, Pathologie und Strahlentherapie gemeinsam alle Untersuchungsergebnisse. Ziel ist eine individuell abgestimmte Behandlungsstrategie – häufig eine Kombination aus Operation, medikamentöser Therapie und Strahlentherapie.

„Das Tumorboard ist wie ein runder Tisch, an dem jede Fachrichtung ihre Sicht einbringt. So entsteht am Ende ein gemeinsamer individueller Behandlungsplan, der speziell auf die Situation der einzelnen Frau zugeschnitten ist“, sagt Dr. Logé. So wird sichergestellt, dass jede Entscheidung auf medizinischen Leitlinien, aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und der gemeinsamen Expertise verschiedener Fachrichtungen basiert. „Für uns zählt nicht nur die Erkrankung, sondern auch die Lebenssituation der Patientin – das fließt in jede Entscheidung mit ein“, betont Dr. Logé. Tumorboard: Spezialisten beraten gemeinsam

Ein abgebildeter uturus

© TKM | Freepik | S. 20

Beteiligt sind unter anderem

  • Gynäkologie
  • Onkologie
  • Radiologie
  • Pathologie
  • Strahlentherapie

 

Auf Grundlage aller Untersuchungsergebnisse entwickelt das Team eine individuelle Therapieempfehlung. Diese wird anschließend ausführlich mit der Patientin besprochen.

Welche Operationen heute möglich sind

Welche Operationsmethode infrage kommt, hängt von Tumorart und Stadium der Erkrankung ab. Zum Einsatz kommen klassische onkologische Eingriffe ebenso wie moderne minimal-invasive Verfahren einschließlich robotergestützter Chirurgie. Wenn möglich, werden minimal-invasive Operationsmethoden („Schlüsselloch-Chirurgie“) bevorzugt. „Minimal-invasive Techniken ermöglichen oft eine schnellere Erholung und weniger Belastung“, sagt Dr. Logé.

,,Nicht nur die Erkrankung zählt, sondern auch die individuelle Lebenssituation der Patientin.“

Ein Team an der Seite der Patientin

Nach der Operation folgt eine strukturierte Nachsorge. Falls zusätzliche Therapien notwendig sind, werden diese erneut im Tumorboard abgestimmt. Nach einer Krebsdiagnose ist vieles neu und verunsichernd. Umso wichtiger ist es, die einzelnen Schritte der Behandlung gut zu verstehen. Im Klinikum St. Georg sorgt die enge Abstimmung zwischen den Fachrichtungen dafür, dass jede Patientin eine individuell abgestimmte Therapie erhält – von der Diagnose über die Behandlung bis zur Nachsorge.

„Jede Patientin soll spüren: Sie ist bei uns nicht allein, sondern wird von einem spezialisierten Team begleitet“, sagt Dr. Logé.

eine gelesene Frau posiert in einem Krankenhausflur

© Klinikum St. Georg

 

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