Menschen, die unser Haus bewegen
Seit September 2025 ist Dr. med. Csaba Tóth Chefarzt des Institutes für Pathologie und Tumordiagnostik. Zuvor war er Oberarzt für molekulare und gastroenterologische Pathologie in Heidelberg und hat die Biobank der Universitätsklinik Düsseldorf entscheidend ausgebaut und weiterentwickelt. Im Institut werden Gewebe- und Zellproben untersucht, um Ursachen von Erkrankungen präzise zu erkennen und eine verlässliche Diagnose zu ermöglichen. Neben der klassischen Diagnostik spielt die digitale Auswertung eine wachsende Rolle, da sie Abläufe beschleunigt, die Präzision deutlich steigert und die Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen erheblich verbessert. Dr. Tóth setzt gezielt auf Digitalisierung, um diagnostische Prozesse optimal zu optimieren und die Qualität der Befunde langfristig zu sichern.
Seit 1. August 2025 ist Stephanie Stareprawo die neue Leiterin der Krankenhausapotheke des Klinikums. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Krankenhauspharmazie und ihrer Leidenschaft für eine moderne, patientenorientierte Arzneimittelversorgung bringt sie exzellente Voraussetzungen mit, um die Apotheke des Hauses strategisch und inhaltlich weiterzuentwickeln. Stephanie Stareprawo war über zwei Jahrzehnte als Krankenhausapothekerin am Universitätsklinikum Halle (Saale) tätig. Über die Jahre hat sie sich eine breite fachliche Expertise in der Arzneimitteltherapiesicherheit, der pharmazeutischen Beratung und in interprofessionellen Versorgungsprozessen
aufgebaut. Eine gute Apotheke leistet einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit und Qualität in der Patientenversorgung.
Seit dem 1. Dezember 2025 übernimmt Prof. Dr. med. habil. Stefan Schob als Chefarzt die Leitung der Klinik für Neuroradiologie. Prof. Schob bringt langjährige Erfahrung aus Halle, Leipzig, Erlangen, Stuttgart und der Harvard University mit. Seine Schwerpunkte liegen in der endovaskulären Therapie, der multiparametrischen MRT-Diagnostik sowie in innovativen Forschungsansätzen. Mehrere seiner Projekte – darunter Entwicklungen zur Gefäßendoskopie, interventionelle CT-Verfahren und biomimetische Implantate – werden künftig am Klinikum St. Georg weitergeführt. Zu den Kernaufgaben zählen die mechanische Thrombektomie bei Schlaganfällen, die Behandlung von Aneurysmen und arteriovenösen Malformationen sowie hochauflösende diagnostische Verfahren für komplexe neurovaskuläre und entzündliche Erkrankungen.



